Apfelbäumchen Teil 2 und seine Botschaft für mich

IMG_7475Wenn du die erste Geschichte vom Apfelbäumchen noch nicht gelesen hast, dann schau doch zuerst mal dort ;-). Hier kommt jetzt die Fortsetzung.

Dieses Apfelbäumchen ist in der Tat ein besonderes, das hast du sicher in seiner Baby-Geschichte erkannt. Und meine Verbindung zu ihm ist genauso besonders. Denn wir verstehen uns auf Herzebene.

So geht die Geschichte weiter: 

Inzwischen waren wir umgezogen und wohnten einige Häuser weiter. Manchmal dachte ich noch an das Apfelbäumchen, doch ich musste es loslassen. Es gehörte ja nicht zu meinem Garten und wir hatten auch keinen Blickkontakt mehr.

Doch das sollte sich bald ändern. Denn unsere Nachbarin zog einige Zeit später ebenfalls aus und fragte uns, ob wir das Apfelbäumchen zu uns holen wollten.

Jaaa, mein Herz jubelte! Und wie ich wollte! Und so holten wir im März 2014 das kleine Apfelbäumchen, das mir so ans Herz gewachsen war, zu uns in den Garten. Endlich hatten wir wieder Kontakt. Endlich konnte ich wieder mit ihm sprechen, seine Äste streicheln und mich über sein Wachstum freuen.

Da ich spürte, dass es sich von seinem Umzugsstress erstmal erholen musste, ließ ich ihm die nötige Zeit und Ruhe. Jeden Tag ging ich zu ihm, streichelte es und freute mich über jede Knospe und später über jedes Blättchen, das aus seinen Ästen herauslugte.

Ich gab ihm zu verstehen, dass ich ihm gerne die Zeit geben will, um stärker zu werden. Und dass ich mich natürlich sehr freue, wenn es uns irgendwann in den nächsten Jahren auch mal ein paar Äpfel schenkt.

Täglich spürte ich, dass das Apfelbäumchen mehr in unserem Garten ankam. Es fühlte sich sichtlich wohl bei uns. Ja, es bekam sogar eine einzige wunderschöne Blüte, ganz oben in der Krone – so als wollte es uns zeigen, wozu es fähig war.

Machen wir es kurz und überspringen einfach mal die restlichen Monate bis zum Frühling in diesem Jahr.

Anfang März 2015 bekam unser Bäumchen seinen ersten Schnitt von mir. Natürlich nahm ich vorher Kontakt mit ihm auf und spürte hinein, wo es sinnvoll war, Äste zu kürzen oder zu schneiden.

Das Bäumchen bekam effektive Mikroorganismen für die Wurzeln und auch die Zweige wurden damit verwöhnt. Jede Wunde wurde sofort liebevoll versorgt. Und dann ermutigte ich ihn, langsam aufzuwachen…

Die Freude im April war riesengroß, denn der ganze Baum stand in voller Blüte. Wow! Es war wunderschön anzusehen! Er bekam ständig Besuch von Bienen und ja, das gefiel ihm sehr. Ich freute mich mindestens genauso wie unser Bäumchen darüber.

Im Mai staunte ich dann über die unglaubliche Fruchtbarkeit unseres immer noch kleinen Apfelbäumchens. Mit grade mal gut zwei Metern Höhe saß jeder Zweig voller Äpfel. Ich hab irgendwann aufgehört zu zählen, aber es dürften locker zwischen fünfzig und hundert Äpfel gewesen sein.

Jetzt im Juni, wo ich diese Geschichte schreibe, erteilt dieses Mal unser Apfelbäumchen mir eine Lektion im Loslassen. Ja, das Coaching hat in der Tat super gewirkt. 😉

Ich fand nämlich ab Anfang Juni täglich ein paar dieser Mini-Äpfelchen auf dem Boden. Unser Bäumchen ist ja so intelligent, denn es wäre ihm unmöglich gewesen, diese Menge an Äpfeln zu tragen. Er wäre mit Sicherheit zusammengebrochen. Nun entledigte er sich einfach der kleinsten Früchte, damit nun ca. 10 Äpfel genügend Energie bekommen, um wachsen zu können. Einfach genial!

IMG_7469Nun begrüße ich mein Bäumchen jeden Tag und schenke ihm meine tiefe Dankbarkeit und Liebe für seine kostbaren Geschenke. Über jedes kleine Äpfelchen, das inzwischen gut 5 cm Durchmesser hat, freue ich mich wie ein Kind. In meinen 61 Jahren, die ich auf der Erde lebe, habe ich nie zuvor dieses Wunder beobachtet, einen Apfel heranwachsen zu sehen … vom Blütenansatz bis zur fertigen Frucht.

Ja, ich erlebe wieder einmal, dass es genau diese Erlebnisse sind, die wirklich von Herzen glücklich machen und gleichzeitig viele Botschaften in sich tragen.

Wie geht es dir? Hattest du schon mal ähnliche Erlebnisse? Gibt es etwas, worüber du dich auch so freuen oder wo du beim Wachsen zusehen konntest?

Erzähl es mir und meinen Lesern doch einfach und schreib es hier ins Kommentarfeld. So bringen wir beide mehr Freude in die Welt … das was sie am dringendsten braucht. Machst du mit? Ich freu mich auf deine Geschichte.

Noch was: Wenn du Freude an andere Menschen weitergeben möchtest, dann schick ihnen doch einfach den Link zu dieser Geschichte. J

Von Herz zu Herz – von Seele zu Seele
JonaMo

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10 comments

  1. tara chan sagt:

    danke jona mo, auch ich habe so ein wundervolles apfelbäumchen, er hat mir und schatzi in seinen kindertagen einen einzigen süssen und grossen golddelizius geschenkt… jetzt brauchte er einige jahre sich zu erholen und schatzi meinte schon er müsste abgeschnitten werden, weil die äpfel wenig und schon am baum faulten… ich sagte nein, er wird sich erholen und braucht noch zeit, so war es auch, und jetzt hat er wunderschöne äpfel und ganz viele…auch ich habe kontakt zu ihm..
    herzliche grüsse aus oberösterreich
    tara

    • Jona-Mo sagt:

      Herzlichen Dank liebe Tara für deinen Beitrag. Das zeigt doch mal wieder, dass wir mit der Natur auf Seelenebene verbunden sind. 🙂
      Von Herz zu Herz – JonaMo

  2. Evi Moreno sagt:

    Liebe Jonamo, danke für diesen Beitrag.
    Übrigens siehst du auf deinen Fotos wunderbar und strahlend aus!
    Dein Beitrag erinnert mich an meine Gespräche mit einer großen Tanne im Nachbarsgarten. Es gab eine Zeit, dass viele großen Tannen dort in mehreren Gärten standen. Es war immer für mich eine Freude und Kraft diese Bäume zu spüren. Doch leider wurden mit der Zeit alle Bäume abgeholzt, da sie zu alt waren oder nicht mehr gewünscht wurden. Es hat mir so weh getan … Eine sehr große Tanne blieb dann als einzelner noch stehen. Sie war dann meine ganze Freude. Da sie jetzt alleine übriggeblieben war, nahm ich mit ihr Kontakt auf und fragte sie, ob sie jetzt nicht sehr einsam war. Sie teilte mir mit, dass, da sie nun mehr freie Sicht hat, die Welt um sich herum viel besser wahrnehmen kann. Ihre Wurzeln noch mehr Freiraum zum wachsen haben und ihr Stamm stabil und gesund bleiben kann. Seit dieser Zeit rede ich öfters mit ihr und ich bekomme wertvolle Informationen über Sicherheit, Abstand, Erneuerung, das Spiel der Bewegungen, Ausrichtung.
    Ja, ich kann nur sagen, die Natur spricht tatsächlich, wenn wir still werden und hinhören!
    Allen eine gute, inspirierende Zeit.
    Evi

    • Jona-Mo sagt:

      Danke liebe Evi für deine wunderschöne und berührende Geschichte.
      Es ist sowas Schönes, mit den Pflanzen und Bäumen zu kommunizieren. Sie haben so viele Weisheiten für uns, wenn wir uns mal die Zeit nehmen, ihre Botschaften zu verstehen. Vor allem löst es tiefe Freude-Gefühle aus, die wir einfach so geschenkt bekommen. 🙂
      Von Herz zu Herz – JonaMo

  3. Anita sagt:

    Liebe JonaMo,
    als ich Teil2 des Apfelbäumchen das erste mal gelesen habe, habe ich zwar schon mal gedacht, daß du es mit den Mikroorganismen schon sehr verwöhnt hast. Daß er das, was er nicht bewältigen kann, nach und nach abgeworfen hat, brachte mich zu er Erkenntnis, daß er vielleicht immer wieder nach innen gegangen ist bis er gefühlt hat, das ist jetzt das was ich schaffen kann.
    Heute kam mir der Impuls, daß er vielleicht nur so viele Blüten bzw. Äpfelchen bekommen hat, weil er sich revanchieren wollte für deine schon sehr große Fürsorge, meiner Meinung nach schon Über-Fürsorge.
    Dann hat er Gott sei dank gemerkt, daß er sich übernommen hat.

    Wir haben in unseren Garten ein Jonathan-Apfelbaum stehen, der schon ziemlich alt ist. Der hat meistens zu viele Äpfel dran. Dadurch sind sie
    klein und schmecken auch nicht so gut. Außerdem sind die Äste überladen, so daß wir sie abstützen müssen. Vergangenes Jahr habe ich einige kleine Äpfel frühzeitig abgezupft, damit die anderen mehr Kraft bekommen. Das hat zwar geklappt, aber mir hat das richtig leid getan, es könnte ja den Baum wehtun, als wenn ich ihn einige seiner Kinder wegnehmen würde. Klingt zwar doof, aber ich weiß nicht wie ich das Gefühl des Abzupfens sonst beschreiben soll. Fühle mich eben sehr mit der Natur verbunden.

    Liebe Grüße von Anita
    und danke für all deine Beiträge

    • Jona-Mo sagt:

      Liebe Anita, danke für deinen schönen Beitrag!
      Wenn ich ein paar Äste an unserem Apfelbäumchen schneide, spreche ich vorher immer mit ihm und bereite ihn drauf vor. Die Wundversorgung geht super mit EM, und er verkraftet das spielend. Da bei uns der Boden nicht so toll war und er ja erst vor gut einem Jahr umgezogen ist (was ziemlich Stress bedeutet hat), habe ich den Boden mit den Mikroorganismen versorgt. Und das zahlt sich wirklich aus.
      Ich habe ihm keine Äpfel abgezupft, denn dann würde ich ihm ja nicht vertrauen, dass er intelligent genug ist, selbst gut für sich zu sorgen. In diesem Jahr bekomme ich von ihm immer wieder genau diese Botschaft. Meine Fürsorge habe ich also schon sehr reduziert. Es ist jetzt mehr ein Freude- und Liebesbesuch.

      Vielleicht fragst du deinen Baum mal, was er braucht, damit seine Äpfel größer werden. Soweit ich weiß, kann ein Baumschnitt hier wahre Wunder wirken. 😉
      Von Herz zu Herz – JonaMo

  4. Brunhild sagt:

    Liebe Jona Mo – rührend Deine Geschichte von besagtem Apfelbäumchen Weiterhin viel Freude damit-wünsche ich von Herzen. In der Tat, die Natur ist eine bemerkenswerte Bühne mit vielsagenden Darsstellungen. Ich selbst bin mit und in Ihr aufgewachsen und fühle mich in Ihr von Kindertagen an so richtig Zuhause. Am Liebsten mit den Händen bis zu den Ellenbogen im Erdreich! Seit geraumer Zeit schon verwöhne auch ich in meinem Garten meine Lieblinge mit EM. und habe erstaunliche Erfolge.Nichts destotrotz bin auch ich gefordert mich im Loslassen zu üben. kürzlich hatte ich mich entschieden die beiden ersten Erdbeeren so richtig reif werden zu lassen und est am Abend zu ernten Und siehe da, sie hatten offensichtlich inzwische einer Mitbewohnerin meines Gartens,einer Amsel. sehr gut geschmeckt Immerhin hatte Diese jedoch EINE HALBE ERDBEERE ÜBRIG GELASSEN;Immerhin! Wer sagts denn. so wirklich zu kurz kommen wir doch nie! Ich mache ständig derartige Erfahrungen und müsste ohne meine Einstellung gebührende Toleranz gegenüber unseren Mitgeschöpfen zu haben,nicht nur das Gärtnern längst aufgegeben haben,.Penetrant hingegen sind die Nacktschnecken -oftmals eine wahre Invasion und eine regelrechte Plage. Dennoch, auch diese haben ihre Daseinsberechtigung denen ich allerdings im Dunkeln, „befaffnet“ mit Taschenlampe, stumpfes Messer und Schraubdeckelglas auf die „Fersen“ rücke, um sie einzufangen und am nahegelegenen und dennoch weit genug entferntem Bachlauf im freien Wiesengrund auszusetzen. Übrigrns sehr zur Belustigung meiner nachbarlichen Mitmenschen! Frei nach dem Motto, „wer den Schaden hat ….“ Damit lässt es sich leben Tu ich es doch aus Überzeugung! Alles in Allem ist die Natur mit all ihren Gesetzmäßigkeiten so lange ich denken kann mein Lehrmeister und wird es auch weiterhin bleiben. Ich freue mich täglich in Ihr geborgen zu sein! Herzensumarmung -bis auf Weiteres Brunhild

    • Jona-Mo sagt:

      Liebe Brunhild, danke für deinen Beitrag.
      Da finde ich schon amüsant, was du von den Erdbeeren erzählst… Ähnliches hab ich auch schon erlebt – und draus gelernt. 😉
      Was die Nacktschnecken betrifft, so gibt es gute Lösungen, sie zu reduzieren. Auf facebook habe ich erzählt, welche neuen Helfer wir jetzt haben und wie nützlich sie im Garten sind. Außerdem haben wir ein paar Tricks gefunden, sie zumindest von einigen Stellen abzuhalten. Sie mögen kein Urgesteinsmehl und keinen Kaffeesatz. Und in ein paar Tagen werden ein paar Tigerschnegel (ja, es sind auch Schnecken … grins) ihren Eiern zu Leibe rücken und den Garten ein bisschen aufräumen. 🙂 Ich freu mich schon auf diese Helferlein. Sie sehen zudem interessant aus.
      Herzlich JonaMo

  5. Anita sagt:

    Liebe JonaMo,

    du hast bei meinen letzten Kommentar etwas zwischen den Zeilen gelesen, was ich nicht geschrieben habe. ICH habe die Äpfelchen abgezupft und mich nicht gut dabei gefühlt.

    Außerdem beobachte ich immer wieder in der Natur, daß sie sich selbst hilft und heilt. Es hat mir gerade in der Vergangenheit, wo ich noch ziemlich unbewußt durchs Leben ging, nur getragen von einen Gefühl in mir, daß es sinnvoll ist weiter zu leben, in der ich mich oft sehr alleine gefühlt habe, sehr geholfen wenn ich ältere Bäume mit vielen Narben gesehen habe. Ich wurde da klar, diese Bäume haben ihre Schmerzen überwunden und leben kraftvoll weiter, warum sollte ich das nicht auch können.

    Das ist weniger bei Obstbäumen, die wir in den Garten pflanzen, da diese durch diverse Züchtungen ihre wahre Natur meist nicht mehr kennen.
    Wie bei uns Menschen, die ihre Natürlichkeit, ihre Verbindung zu den Kosmos und Mutter Erde, abtrainiert bekommen haben.

    Liebe Grüße von Anita

    • Jona-Mo sagt:

      Liebe Anita, 🙂
      oh, das wollte ich damit nicht ausdrücken und es war auch mehr ein Selbstgespräch, das ich da geführt habe. 😉
      Das hatte ich schon richtig verstanden, wie du es geschrieben hattest mit dem Abzupfen. Du hast mich damit allerdings auf eine Idee gebracht, denn ich habe mich beim Lesen deines Beitrags gefragt, ob ich das hätte tun sollen. Und dann war die Antwort schon da: dass ich der Intelligenz der Natur vertrauen sollte… 😉
      Das sehe ich genauso wie du und beobachte es auch immer wieder – und staune dabei, wie wunderbar Heilung geschieht, wenn wir es einfach nur erlauben können. Dein Beispiel mit der Vernarbung von Bäumen ist wunderbar und zeigt uns auch sehr viel.
      Ich liebe es übrigens, Bäume im Wald zu umarmen! Die sind sooo kraftvoll und weise…
      Danke für deinen Beitrag!
      Herzlich JonaMo

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