Wie kann ich die Welt zum Guten verändern?

Fragen an meine Seele

Dieses Seelengespräch möchte ich gerne mit dir teilen. Es kündigte sich schon während unserer Reise an, als mein Helfersyndrom mal wieder mit mir durchging. 

Ich wurde in diesem Gespräch von meiner Seele daran erinnert, wie jeder von uns die Welt zum Guten verändern kann – ganz einfach. Vor allem der Hinweis am Schluss hat mich sehr nachdenklich gemacht…

(Meine Fragen sind wieder in orangefarbener Schrift.)

Liebe Seele, es liegt mir sehr am Herzen, für alle Lebewesen eine schönere, bessere Welt zu erschaffen. Was kann ich dafür tun?

Nun, es ist ganz einfach und im Grunde eine sehr kurze Antwort. Verändere DICH! Beginne immer bei dir selbst!

Ja, ich weiß. Doch wie gehe ich damit um, wenn ich sehe, wie andere Menschen leiden? Ich würde ihnen so gerne erzählen, wie sie ihr Leben verbessern können.

Oh ja, es steht durchaus eine sehr gute und reine Absicht dahinter. Jedoch ist dein Helfen-wollen nicht das, was ihnen wirklich nützt. Das hat mehrere Gründe, die du sicher jetzt wissen willst, richtig?

Oh ja, natürlich.

Du kennst niemals den genauen Plan einer Seele. Deshalb ist es zwecklos, wenn du versuchst, da einzugreifen. Ich erzähle dir gerne ein Beispiel, damit du es besser verstehst.

Nehmen wir mal an, eine Seele hat sich für dieses Leben als Mensch die Erfahrung gewählt, durch eine Krankheit oder durch einen Unfall aufzuwachen, bewusst zu werden. Du könntest nun versuchen, diese Krankheit oder diesen Unfall zu verhindern. Würde es etwas nützen? Nein. Denn dieser innere Kompass führt zwangsläufig zu den vorher gewählten Ereignissen.

Allerdings gibt es eine Ausnahme. Nämlich wenn der Mensch seine gewählte Lernaufgabe auf andere Weise erledigt. Das kann zum einen durch Einsicht, jedoch auch durch Mitgefühl geschehen.

Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt ist ebenfalls zu beachten. Und hier spreche ich jeden Menschen mit einem Helfersyndrom an.

Spiele niemals den Schöpfer für einen anderen Schöpferaspekt, das heißt für einen anderen Menschen. Es ist die Vielfalt, die die Quelle erfahren will, nicht die absolute Gleichheit. Und darum hat jeder einzelne Schöpferaspekt, jeder einzelne Mensch die Fähigkeit, sich seine jeweilige Realität selbst zu erschaffen und bestimmte Erfahrungen zu wählen. Niemand hat das Recht, hier ohne Erlaubnis einzugreifen.

Auch hier gibt es natürlich Ausnahmen, die allerdings meist ebenfalls vorher gewählt wurden. Ein kleines Baby oder ein Mensch in absoluter Hilflosigkeit ist auf die Hilfe eines anderen Schöpfers angewiesen. Allerdings nur in dem Umfang, solange es den freien Willen nicht beeinträchtigt.

Wie meinst du das? Woher weiß ich zum Beispiel, wann ich diesbezüglich über Grenzen gehe?

Wenn du deinem Gefühl folgst, wirst du immer das Richtige tun. Du wirst erkennen, wo und wie viel Hilfe nötig ist.

Du liegst immer richtig, wenn deine Hilfe dahin führt, den anderen selbstständig zu machen. Wenn du seine Wünsche und Ansichten akzeptierst und respektierst.

Nun ja, im Grunde ist mir das klar. Und doch komme ich immer wieder in Situationen, in denen ich genau weiß – oder es zumindest meine zu wissen, was dem anderen gut tun oder helfen würde.

Du sagst es schon, du meinst es zu wissen. Doch deine Realität ist längst nicht die Realität eines anderen Mitschöpfers. Er hat seine eigene mit ganz eigenen Gesetzmäßigkeiten.

Ah ja, stimmt, ich erinnere mich. Hängt das mit der unterschiedlichen Sichtweise zusammen, die jeder von uns hat?

In der Tat. Doch nicht nur damit. Jeder Mitschöpfer hat eine andere Erfahrungsebene und daher auch unterschiedliche Glaubenssätze. Und die lassen sich nur verändern, wenn ein Mitschöpfer das von sich aus wählt.

Das Beste und einzige, das du wirklich tun kannst … lebe es vor. Sei ein lebendes Beispiel. Und dann akzeptiere es zu 100%, wenn andere es dir nicht gleich tun. Es ist ihre Wahl, die Wahl eines Schöpfers. Und sie ist immer vollkommen frei.

Hast du da auch ein paar Tipps, was das Beispiel sein betrifft? Was kann ich zum Beispiel tun, wenn mir jemand von seiner Krankheit erzählt und ich eine Lösung – sorry, eine mögliche Lösung – wüsste?

Du könntest dann beispielsweise sagen: „Ich hab keine Angst davor, da ich Möglichkeiten der Heilung kenne.“ Wenn du dann gefragt wirst, könntest du erzählen, was du tun oder wo du dich informieren würdest. Allerdings nur dann.

Hm ja, ich verstehe, was du meinst.

Es gibt noch einen weiteren sehr wichtigen Aspekt, den du unbedingt wissen musst, bevor du wieder einmal einen Mitschöpfer unbedingt heilen willst.

Durch dein Heilenwollen ziehst du die Realität des anderen auf dich! Bitte beachte diesen Punkt sehr genau. Du spielst also nicht nur den Schöpfer für jemand anderen, sondern gerätst dadurch in seine Realität. Frage dich dann immer vorher, ob du das wirklich willst! Das ist sehr wichtig, denn so erschaffst du unbewusst Realitäten. Du leidest buchstäblich mit, doch es hilft weder dir noch dem anderen. Damit hast du lediglich das Leid verdoppelt.

Oje, das ist wirklich wichtig zu wissen. Ich werde mir das sehr gut merken und beachten. Danke für diese wertvollen Informationen. Ich werde sie mit ins Schöpfer-Paket nehmen, denn ich finde, dort gehören sie unbedingt hinein.

Oh, ich danke dir, denn du machst im Land des Vergessens wertvolle Erfahrungen … für mich und für Alles-was-ist. Deine Veränderungen, deine Erkenntnisse sind das größte Geschenk an die Quelle – du würdest sagen, du speist es in den universalen Server ein. So kann es von jedem Mitschöpfer abgerufen werden. Verstehst du nun, warum es reicht, wenn du selbst all das vorlebst, was du in der Welt verbessern willst – und warum es dann auch allen anderen ebenfalls zugute kommt?

Ja, ich verstehe und ich danke dir von Herzen!

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Wie ist es mit dir? Kennst du auch dieses Helfersyndrom? Wenn dir der Artikel geholfen hat, dann freue ich mich über deinen Kommentar. Falls du die Schatztruhe für Schöpfer noch nicht kennst – hier findest du sie.

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4 comments

  1. Volker W. Knorr sagt:

    Liebe JonaMo

    Das ist ein sehr schöner Dialog zwischen Deinem Verstand und Deiner Göttlichkeit, Deiner Seele. Ihr habt da ein tolles Level erreicht, indem der Verstand akzeptiert und „versteht“ worum es geht. Da haben viele Menschen (ich natürlich auch) noch ein paar schwere Wege zu gehen.

    Danke für den schönen Dialog1

    Volker

    • Jona-Mo sagt:

      Lieber Volker, ich danke dir für deine Worte.
      Ich glaube allerdings nicht, dass es gar so schwer sein muss. Es braucht nur unsere Erlaubnis, dass alles leichter gehen darf. Und weißt du was, auch mein Verstand blickt nicht immer durch. Was da versteht, ist vielmehr das Herz. Wenn das bei mir Ja sagt, dann tut es mittlerweile auch der Verstand. Er hat inzwischen immer wieder erfahren dürfen, dass mein Herz den besten Weg kennt. 😉 In dieser Beziehung haben wir – der menschliche und der göttliche Aspekt von mir – tatsächlich ein tolles Level erreicht. 🙂
      Damit das alles spielerisch leicht gehen kann, dafür gibt es das Schöpfer-Spiel-Paket. 😉
      Herzlichst JonaMo

  2. Heidi Ulrich sagt:

    Schoenes Gespraech ! Ja genau so empfinde ich es auch. Wenn ich dann wieder ins Helfersyndrom verfallen will, ist da die „Stimme“ in mir, die klar und deutlich sagt: „Schnauze halten!“ hehe 🙂

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